Canada

Jetzt war ich auch mal in Canada!  Zwar nicht lange und auch nicht tief, aber immerhin. Zu behaupten dass ich Canada nun kenne wäre gelogen. Ich kenne eher, das vermutlich bis 50 km ins Landesinnere reichende Grenzgebiet, in dem die Bewohner versuchen möglichst amerikanisch zu sein. Tatsächlich ist es mir während unserer 2 ½ Tage jenseits der Grenze  tatsächlich einige male passiert, dass ich erst nachdenken musste, in welchem Land ich mich gerade befinde. Vor allem an den Niagara Fällen, wo die USA wortwörtlich in Sichtweite sind, ist das extrem schwierig zu trennen.  Vor allem als ich im Supermarkt an der Kasse auf einmal „Fermée“ las, guckte ich etwas verdutzt um mich dann zu fragen warum die sich so einen Aufwand machten, wo doch eh kaum ein Amerikaner einer anderen Sprache mächtig ist, bis mir wieder einfiel, dass ich mich auf kanadischem Boden befinde und Französisch hier nun mal die Amtssprache ist.

Abgesehen von der Zweisprachlichkeit der vieler Schilder merkt man zwischen den USA und Canada keinen unterschied. Das Essen, der Verkehr, die Sprache, und das Wesen der Leute ist absolut identisch. Einzig die Einreise nach Canada ist einfacher, die Beamten netter, und Alkohol ist ab 19 zu haben. Ansonsten sieht man auch hier an jeder Ecke die amerikanische Flagge, oft in Verbindung mit der canadischen. Bis auf die wirklich beeindruckenden Wasserfälle gibt es wirklich nicht viel neues in Canada. Es wäre sicher toll gewesen auch mehr vom Hinterland Canadas zu sehen, doch das habe ich mir persönlich für eine zukünftige Reise vorgenommen.  

13.6.07 20:00

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