Der Sprung über den Teich

Nun ist es endlich so weit! Wir sitzen im Flugzeug. Flug CO111 von Köln nach Newark. Eigentlich wäre es nun Zeit sich zurückzulehnen und den Flug zu geniessen. Doch noch trennen uns von der Einreise in die USA ein paar Stunden Flug sowie das Formular I-94 W. Dieses Formular für die visafreie Einreise als Nicht US Bürger erscheint auf den ersten Blick sehr einfach. Man ist aufgefordert seinen vollständigen Namen in Großbuchstaben anzugeben. Soweit nicht schwer. Dann sein Geburtsdatum, doch da nimmt das Unheil seinen Lauf. Schont hatte der erste sein Geburtsdatum in die falsche Zeile geschrieben. Eigentlich könnte man davon sprechen das dieser jemand wieder nicht konzentriert genug bei der Sache war. Doch wenn dieser Fehler 9 von 13 Schülern der Oberstufe unabhängig von einander passiert, kommt man meiner Meinung nach nicht umher, das Layout dieses Formulares zu kritisieren. Den restlichen 4 ist dieser Fehler nur nicht unterlaufen, weil sie von den anderen dezent auf die Situation aufmerksam gemacht wurden. Dieser Fehler war nicht weiter tragisch als vielmehr ärgerlich. Denn zum hatte Continental Airlines genug dieser I-94 W´s an Bord. Diese wurden auch benötigt. Mir gelang die vollständige, korrekte und wahrheitsgemäße ausfüllung des Formulares im dritten Versuch. Immerhin meine Zollerklärung gelang beim ersten mal.

In Newark angekommen begann der Spaß erst richtig. Einreise, Koffer abholen, Zoll, Koffer wieder aufgeben, erneute Sicherheitskontrolle und das alles in weniger als 45 min. Unmöglich! Zuerst hieß es wir hätten den Flug verpasst und sollten uns am Schalter der Airline melden. Taten wir auch. Nach etwa 10 Minuten kam dann ein schwarzer "Continentel-Airline-Rastermann" mit einer riesen Gepäckkarre an. Wir  wurden aufgefordert unser Gepäck auf diesen Karren zu legen und die Strecke zwischen Gate 1 und 126, sammt Sicherheitkontrolle in möglichst kurzer Zeit zurückzulegen. Als wir den guten Kilometer im Sprint zurückgelegt hatten, wobei wir sicher mindestens einen Weltrekord eingestellt hatten, machte uns der Kapitain in seiner Ansage flugzeugweit bekannt. Doch wir hatten es geschafft! Und nach dem unser Gepäck 15 min später auch den Weg ins Flugzeug geschafft hatte konnten wir endlich userem Ziel entgegen fliegen.

3.6.07 09:56

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


GPiet (5.6.07 14:17)
Hallo USA-Besucher, seht die Sprints doch positiv. Wie wäre eine Nacht in Newark gewesen oder gar ein Flug zu einem anderen Ziel. Zum Formular ist zu sagen, wer lesen kann ist besser dran. Nun noch viel Erfolg in Cleveland und New York

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